23.02.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Diese Woche möchte ich kein Zitat sondern eine Geschichte aus dem "Little Life-Changing Booklet" von Felix Plötz posten. Ich habe das Booklet bei der Adventsverlosung von Petzi von "Die Liebe zu den Büchern" gewonnen (vielen Dank an Petzi und an Felix Plötz!) und mich sehr gefreut weil ein paar Veränderungen in meinem Leben anstehen.
Bald werde ich meine Eindrücke darüber schreiben aber erstmal möchte ich mit euch eine kleine Geschichte aus diesem Booklet teilen. 

"Wird ein Frosch in heißes Wasser geworfen, so heiß dass es ihn umbringen würde, springt er instinktiv wieder heraus. Sofort.
Setzt man den Frosch allerdings in einen Topf mit warmem Wasser, fühlt er sich zunächst pudewohl. Es ist warm, komfortabel und gemütlich. Wird nun die Temperatur langsam erhöht, verändert sich dieser angenehme Zustand zum schlechteren hin. Der Frosch springt aber nicht heraus. Er verharrt in seiner gemütlichen Position und tut nichts. Ob der Glaube überwiegt, es würde schon wieder kühler und angenehmer werden oder ob er sich schlicht hat einlullen lassen bleibt natürlich (beim Frosch) offen.
Wird die Temperatur so lange erhöht, bis sie ebenfalls tödlich wird, stirbt der Frosch. Er springt nicht heraus, wie er es instinktiv gemacht hat, als er in dieses Wasser geworfen wurde. Er bleibt passiv bis zu seinem Ende." Felix Plötz

Diese Geschichte fand ich sehr treffend und sie hat mich ein bisschen motiviert, um ein paar Veränderungen voran zu treiben und nicht passiv zu warten, dass es von alleine besser wird.

Liebe Grüße
Méditerranée

Kommentare:

  1. Das ist das zweite Mal, dass ich in der letzten Zeit von diesem Froschgleichnis höre. Ich denke auch, dass man dadurch mal wieder ein wenig wachgerüttelt wird und Dinge selber in die Hand nehmen soll! Trotzdem eine furchtbare Überlegung, wenn man sich einen wirklichen Frosch vorstellt!!! Ist aber hoffentlich nur übertragen zu sehen….und ich hoffe, dass keiner das ausprobiert hat ;-)
    Liebe Grüße,
    Olivia

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    1. Ja der arme Frosch und ich hoffe wie Du dass keiner es nachtesten wird...
      Trotzdem finde ich es so wahr: wenn es sich wirklich um was existentielles handelt, kämpfen wir ohne Problem. Aber bei Sachen, die uns nach einer Zeit nicht mehr gut tun (zB Beziehung, Job, Freundschaft...) macht man einfach weiter weil man hofft, es wird besser weil es früher schön war. Bis man nur noch enttäuscht und innerlich "tot" bleibt.
      Lg
      M.

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