05.01.2015

Die Deutschlehrerin - Judith W. Taschler

Die Erkältung geht langsam weg, dadurch wird er Kopf ein bisschen klarer und ich nutze es aus, um meine 1. Rezension für 2015 zu schreiben. Sogar über das 1. gelesene Buch dieses Jahr! Ich hin nämlich sehr fleissig und habe bereits 5 Bücher gelesen. Ok es liegt auch an die Erkältung, die mich zu Hause eingesperrt hat :-(

Aber jetzt zurück zu "Die Deutschlehrerin" von Judith W. Taschler, von der ich bereits letztes Jahr "Roman ohne U" mit Begeisterung gelesen habe. Dieses Buch hat mir eine Freundin zum Weihnachten geschenkt :-)

Eine kurze Zusammenfassung:
Mathilda und Xaver treffen sich nach 16 Jahren wieder, es sieht zu erst nach einem Zufall aus aber im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über ihre Vergangenheit. Ihre Vergangenheit als Paar aber auch als sie noch Kinder waren und sie sich noch nicht kannten, als Erwachsenen nach ihrer Trennung. Die Trennung kam damals sehr überraschend für Mathilda, die Jahren gebraucht hat, um wieder Fuss in ihrem Leben zu fassen.
Mathilda ist Deutschlehrerin und durch ihrem Job kommt sie wieder mit Xaver in Kontakt. Xaver ist inzwischen ein erfolgreicher Schriftsteller, der auch eine schmerzhafte Vergangenheit hinter sich hat.
Beide scheinen dieses Wiedersehen aus ganz unterschiedlichen Gründen gebraucht zu haben.

Meine Meinung:
In diesem Roman ist jedes Kapitel einer anderen Zeit gewidmet. So springt man von der aktuellen Situation zu der Beziehungszeit von Mathilda und Xaver um wieder zu Xavers Familiengeschichte zurückzugehen. Normalerweise verwirren mich solche "Zeitsprünge" aber sie machten gerade dieses Buch so spannend. Man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht, was damals passiert ist, wie es Xavers Opa ging, usw... Eigentlich gab es so viel, dass ich wissen wollte, dass jedes Kapitel egal um welche Zeit es sich handelte mich interessierte.

Mathilda habe ich als sehr abhängige Frau empfunden und ihr oft gewünscht, dass sie Xaver endlich die kalte Schulter zeigt, dass sie sich endlich von ihm befreit. Aber am Ende war es mir doch klar warum es leider nicht möglich war. Xaver war für mich einen feigen und egoistischen Mann, der nur an seinen Wohl gedacht hat, in Selbstmitleid badet und mit seiner Unreife mehrere Menschen verletzt hat. Ich musste oft daran denken, wie traurig es ist wenn ein Mensch seinen Partner ausnutzt, weil der andere es einfach aus Liebe zulässt.

"Die Deutschlehrerin" ist ein fesselndes Buch über die Liebe, Sehnsucht, Mut, Rache aber auch über Vertrauen. Erst durch Mathilda schafft Xaver sein Leben wieder im Griff zu bekommen.
Außerdem ist die ganze Geschichte (u.a. die Entführung von Xavers Sohn) so spannend, dass es mir natürlich als Thriller-Fan sehr gefallen hat.

Meine Note:
16/20

Kommentare:

  1. Auch ich hab schon ein paar Mal vor diesem Buch gestanden....und nach deiner Rezension werde ich es mir sicherlich bald zulegen;-)
    Eine schöne Woche wünsche ich Dir,
    Olivia

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    1. Es freut mich, dass meine Leseeindrücke Dir gefallen haben und Du dadurch das Buch lesen möchtest. Ist echt ein tolles Buch!
      Dir auch eine schöne Woche liebe Olivia.
      Liebe Grüße
      M

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  2. Guten Morgen! ☺

    "Die Deutschlehrerin" ist auch so ein Buch, das mich sehr anspricht und ich schon das eine oder andere Mal darum herum geschlichen bin. Wenn ich mir das Cover aber genau betrachte, muss ich gestehen, dass ich diese Frau etwas unheimlich finde. Viel zu helle Augen und eine Leichenblässe hat sie...! :-o
    Spannung ist immer gut und hätte ich so, wenn ich ehrlich bin, auch gar nicht recht erwartet, wenn ich auf dieses Buch schaue.

    Wenn ich Zeitsprünge lese, dann schreckt mich das ein bisschen ab, ich habe auch immer Bedenken, dass mich das verwirren oder anstrengen könnte. In manchen Büchern ist das aber gar nicht so störend und durchaus sehr angenehm zu lesen. Gerade erinnert mich das auch etwas an "Das Orchideenhaus" oder "Der Engelsbaum" von Lucinda Riley. Diese Autorin baut nämlich auch total gerne Zeitsprünge ein - und das sehr erfolgreich. Denn ich liebe ihre Bücher! ♥

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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    1. Hallo Janine, das Coverbild finde ich sehr schön obwohl Du hast Recht, es wirkt unheimlich.
      Ja in manchen Büchern kann man mit Zeitsprüngen besser umgehen, ich glaube es hängt von dem Autor ab.
      Von Judith Taschler habe ich auch "Roman ohne U" gelesen, es waren auch Zeitsprünge die mich auch nicht gestört haben:-)
      Alles Liebe
      M.

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  3. Hi :D
    Das Buch habe ich vor langer Zeit auch gelesen und war echt begeistert. Mein Buch hatte aber ein anderes Cover, von dem ich eher dachte, dass sich eine etwas andere Geschichte dahinter verbirgt!

    Übrigens bin ich jetzt mal Leser deines Blogs geworden und werde mal öfter vorbeischauen!! :D
    Liebe Grüße
    Jessi
    http://in-buechern-leben.blogspot.de/

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    1. Hallo Jessi, freue mich dich als neue Leserin zu begrüßen :-) und werde mal deinen Blog gleich besuchen.
      Morgen schreibe ich meine Leseeindrücke über ein ganz tolles Buch "Adressat unbekannt". Es wird Zeit dass ich meine Blogpause beende ;-)
      Lg
      Mediterranee

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