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07.09.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat

Diese Woche habe ich folgendes Zitat notiert, aber ich kann mich leider nicht daran erinnern wo ich es gefunden habe. Ich werde wohl älter ;-) Aber eins habe ich trotzdem bemerkt, die Zitate von Mark Twain sprechen mich oft an.

"Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.Mark Twain

Mir gefällt dieses Zitat besonders, weil ich Mark Twains Meinung teile. Ich glaube nicht, dass es eine Person gibt, die nicht irgendwelche Geheimnisse hat. Klar könnte man meinen, wenn man mit sich selbst im reinen ist braucht man nichts zu verstecken. Aber ich bin der Meinung, dass es damit nichts zu tun hat. Man kann mit seinem Leben und seinen Einstellungen zufrieden sein aber trotzdem ein paar Sachen lieber für sich behalten.

Hat nicht jeder von uns schon etwas verwerflich gemacht (es müssen keine boshaften  Sachen sein!) und es verheimlicht? Hat nicht jeder von uns irgendwelche Ängste, die er lieber auch für sich behält und niemandem zeigt, aus Angst ausgelacht zu werden oder als schwach betrachtet zu werden?

Persönlich finde ich es nicht schlimm, wenn jemand nicht alles von sich preisgibt. Jeder darf seine Geheimnisse haben, solange sie nicht für den Gegenüber unfair oder gefährlich sind.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag!

Liebe Grüße
Méditerranée

31.08.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Diese Woche habe ich "Adrenalin" von Michael Robotham gelesen und folgendes Zitat herausgepickt:

"Nicht, dass ich Angst hätte, meine Gefühle zu zeigen. Ich habe Angst, dass ich nicht mehr damit aufhören kannMichael Robotham

Ich kenne das Problem - manchmal behält man eine Sache sehr lange für sich aber sobald man anfängt darüber zu reden oder seine Gefühle zu zeigen, kann man nicht mehr aufhören. Es ist als ob der Fluss nicht mehr unterbrochen werden kann. Es fühlt sich wie eine Art Befreiung an.

Die Fassade bricht dann zusammen und dann wollen die Gefühle ausgelebt werden.

Eigentlich bin ich ein Mensch, der immer sagt was er denkt, aber es kann mir schon passieren, dass ich eine Enttäuschung verberge, aus Angst dass viele alte Sachen auch an der Oberfläche hochkommen werden und dass es dann zu einem Eklat kommen könnte. Aber es ist gefährlich weil irgendwann kommt doch ein Tropfen, der das Fass zum Überläufen bringt. 

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße
Méditerranée

24.08.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Obwohl ich viele schöne Zitate in "Das Lavendelzimmer" von Nina George gefunden habe, werde ich diese Woche ein Zitat von Mark Twain posten. Dieses Zitat wurde von Meike
Winnemuth in ihrem Buch "Das grosse Los" erwähnt:

"In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume." Mark Twain

Wie wahr! Obwohl ich noch nicht alt bin, merke ich schon jetzt, dass es sehr, sehr wenige Sachen gibt, die ich bereue, getan zu haben. Dafür gibt es mehr Sachen, die ich hätte tun oder mindestens probieren "sollen". Und diese Ungewissheit "wie wäre es gewesen wenn ich das und das getan hätte" ist meiner Meinung nach schlimmer als "das habe ich getan aber es war doch nicht das richtige".
Die Angst zum scheitern, die Angst verletzt zu werden, die Bodenständigkeit, das Bedürfnis nach Sicherheit können uns leider hindern, Dinge zu tun. Einiges kann man im Nachhinein nachholen aber leider nicht alles. 
Nur schade, wenn die Angst so groß ist, dass ein Mensch zu sehr an seine Gewohnheiten hält und sich nicht mehr "bewegt". 

Wir sollten öfter unsere Träume nicht nur "Träume sein lassen", sondern einfach sie voran pushen und alles dafür tun, damit sie sich verwirklichen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

Liebe Grüße
Méditerranée

17.08.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Seit gestern lese ich "Das Lavendelzimmer" von Nina George. Es sind so viele schöne Zitate enthalten, dass es mir schwer fällt mich für ein einziges zu entscheiden:

"Oft prägen nicht wir die Worte, sondern die Worte, die wir häufig benutzen, prägen uns." Nina George


Einerseits bin ich der Meinung, dass Worte viel Macht haben (können) aber ich gehöre zu der Fraktion, die bei Menschen lieber Taten als Worte betrachtet. Einige Menschen können sich sehr gut ausdrucken, aber wenn es darum geht aktiv zu werden und ihre Worte umzusetzen, sind sie plötzlich unfähig bzw. weg... 


Die Worte, die wir häufig benutzen, zeigen meiner Meinung nach viel über unseren Seelenzustand. Und je öfter wir über negative Sachen reden, desto trauriger und angeschlagener werden wir. Die Worte, die eigentlich unsere Gedanken reflektieren sollten, beeinflussen gleichzeitig diese Gedanken. Wer kennt das nicht? Wenn wir öfter sagen "Mensch ich habe vor dem Urlaub noch so viel zu tun", stresst es uns mehr als wenn wir diese Gedanken nicht aussprechen. Ab dem Moment wo wir etwas ausgesprochen haben, haben diese Gedanken mehr Macht über uns weil wir sie nicht mehr verleugnen können.

Wenn ich jeden Morgen sage "Diese neue Falte auf meinem Stirn ist schrecklich" werde ich bald nicht mehr mein Gesicht anschauen können ohne an diese Falte denken zu müssen. Und dadurch werde ich mein Gesicht bald nur noch auf diese Falte reduzieren. 
Daher bevorzuge ich mich morgens im Spiegel anzuschauen und nur zu lächeln. Dieser Tat alleine gibt mir dann ein gutes Gefühl. Und das ohne ein einziges Wort benutzt zu haben!

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag trotz herbstlichen Wetter!

Liebe Grüße
Méditerranée

10.08.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Eigentlich ist mein Ziel, Zitate aus meiner aktuellen Lektüre zu posten aber diese Woche möchte ich eine Ausnahme machen. Ich habe letzte Woche die erste Staffel von Revenue angeschaut und mich daher gedanklich viel mit dem Thema Rache beschäftigt. Wie oft habe ich dabei an dieses Zitat von Konfuzius denken müssen!:

"Wer auf Rache ist, der grabe zwei Gräber" Konfuzius


Ich weiß, man sagt oft "Rache ist süss" aber ich habe immer wieder bemerkt, dass Rache nichts für mich ist. Es gibt tatsächlich zwei Menschen, die mich sehr verletzt haben aber ich würde nicht auf die Idee kommen mich zu rächen, weil ich genau weiß dass es mir nichts bringen würde. Vielleicht auch weil ich diesen Kapitel meines Lebens hinter mir gebracht habe und ich durch Rache nur die ganze Wunden wieder "öffnen" würde. Und was hätte ich davon wenn es diesen Menschen schlecht gehen würde? Nichts! Genugtuung ist kein Gefühl, das ich anstrebe. 


Ein Mensch, der auf Rache ist, ist kein lebender Mensch mehr weil er nur noch in der Vergangenheit lebt und sein Leben auf Standby gesetzt hat. Wenn ihr "Revenue" kennt werdet ihr es bemerkt haben. Amanda bzw. Emily ist bereit alles zu tun um ihr Vater zu rächen, sie ist sogar bereit ihr Leben dafür zu opfern. Im Laufe der Episoden sterben viele Leute: "Kollaterale Schäden" werden sie genannt...
Eine Rache geht meiner Meinung nach nie glimpflich aus. Wir sollten lieber im Jetzt leben und unsere Wunden verarbeiten. Ich glaube mehr an den Spruch "Man erntet was man sät".

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

Liebe Grüße
Méditerranée

13.07.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Es freut mich, dass ich wieder Zitate aus meiner aktuellen Lektüre posten kann. Anfang der Woche habe ich ein tolles Buch gelesen: "Niemandsland" von Rhidian Brook und dieses Zitat gefunden:

"Man kann ein Buch nicht nach dem Umschlag beurteilen, Ed. Manchmal...ist das schlechte in einem Menschen....sehr tief vergraben." Rhidian Brook

Stimmt! Wie oft habe ich ein Buch skeptisch angeschaut und dachte: es wird mir nicht gefallen weil das Coverbild zu kitschig oder zu blutig war. Und dann nach ein paar Seiten war ich doch von der Geschichte gefesselt. Bei einem Mensch ist es ähnlich...Das Aussehen beeinflusst uns aber im Endeffekt ist das Aussehen nicht wichtig. Viel wichtiger ist wie ein Mensch im inneren ist und das sagt kein Aussehen über ein Mensch aus. 

Wie oft habe ich leider erlebt, dass gut aussehende Menschen mit schicken Klamotten die hinterlästigsten Menschen waren, die ich je begegnet bin! Ja manchmal wurde ich leider "geblendet" und habe zu sehr auf das Äußere geachtet :-(
Ich will gar nicht sagen, dass gut-aussehende Menschen "schlechte" Menschen sind, nur dass man lieber nicht zu sehr auf die Fassade achten sollte. Was im Leben richtig zählt ist verborgen , das sieht man auf den ersten Blick leider selten.

Manchmal habe ich bemerkt, dass ich eine Person toll und attraktiv finde, obwohl sie es objektiv gesehen nicht ist/war. Aber mit der Zeit habe ich diese Menschen lieben gelernt und sehe sie deswegen mit ganz anderen Augen.

Daher sagt meiner Meinung nach der Umschlag wenig aus, weder über ein Buch noch über eine Person aus.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag trotz Regen und drücke die Daumen für die deutsche Mannschaft heute Abend!

Liebe Grüße
Méditerranée

06.07.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Leider habe ich seit ein paar Wochen diese Rubrik vernachlässigt. Aber diese Woche habeich "Margot Spuren" von John Green gelesen und diesen Absatz sehr stimmig gefunden:

"Wusstest du, dass unsere Lebenserwartung in der gesamten Menschheitsgeschichte fast immer unter dreißig Jahren lag? Man hatte vielleicht zehn Jahre als Erwachsener zu erwarten, ja? Da hat man nicht für die Rente vorgesorgt. Da hat man keine Karriere geplant. ‘Planen’ gab es nicht. Keine Zeit zum Planen. Keine Zeit für die Zukunft. Erst als die Lebenserwartung angestiegen ist und die Leute immer mehr Zukunft hatten, haben sie angefangen, auch immer mehr Zeit damit zu verschwenden, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Über die Zukunft. Und inzwischen besteht das ganze Leben nur aus Zukunft. Jeden Augenblick deines Lebens lebst du für die Zukunft". John Green 

Wie viel Zeit habe ich früher damit verschwendet um über die Zukunft zu denken, was ich später machen würde, usw... aber dann kam meine Erkrankung und das hat vieles verändert. Ich lebe jetzt im Jetzt und wenn Zukunftsängste auftauchen dann sage ich mir "you will cross the bridge when you get there". Übrigens ein Zitat das ich sehr schön finde. Es bringt nichts sich den Kopf zu zerbrechen über die Zukunft da wir sie nur in gewissen Maßen beeinflussen können. Die Zukunft hängt nicht nur von unseren Plänen ab, sondern auch von vielen Umständen und damit meine ich nicht nur die Gesundheit sondern auch plötzliche Begegnungen, die unsere Leben komplett verändern können und dadurch unsere Zukunft oder eine unerwartete Arbeitslosigkeit. Eine Zukunft die plötzlich ganz anders aussieht obwohl man Stunden damit verbracht hat, sie anders zu planen. 

Klar geht es komplett ohne Pläne überhaupt nicht weil ein paar schon helfen aber ich bin der Meinung, dass nur kurzfristige Pläne etwas bringen weil sie am wenigsten von äußeren Umständen beeinflusst werden können.

Aber vor allem sollte man den Augenblick geniessen. Und was die Zukunft bringen wird werden wir sowieso bald erfahren :-)

Liebe Grüße
Méditerranée

11.05.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Für diese Woche habe ich dieses Zitat ausgewählt weil sie gerade zu einer aktuellen Situation passt:

"Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.“ Balthasar Gracián y Morales

Freundschaft hat ihre Höhen und ihre Tiefen wie jede Beziehung zwischen 2 Menschen. Es gibt Zeiten wo man sich weniger gut versteht bzw. wo einige Sachen geklärt werden sollen aber das bedeutet nicht, dass man die Freundschaft aufgeben soll. Eigentlich ist das "Knarren" ein gutes Zeichen, ein Zeichen das etwas nicht mehr richtig passt. Auf solche Zeichen sollte man hören anstatt versuchen weiterzumachen und hoffen, dass es irgendwann von alleine besser wird. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es selten von alleine besser wird sondern dass man versuchen sollte, daran zu arbeiten und die Ursache des Problems zu finden. Würde man eine Tür knarren oder klemmen, würde man nicht die Tür wechseln sondern würde man versuchen alles zu tun, um die Tür wieder zu funktionieren zu bringen. Das selbe sollte man mit einer Freundschaft tun. 
Zum Glück passiert es nur selten, dass man nichts tun kann...

Wie ist eure Meinung zu diesem Zitat? 

Liebe Grüße 
Méditerranée

04.05.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Für diese Woche habe ich dieses Zitat ausgewählt:

"„Die Zeit ist ein Fluss, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.“ Marc Aurel

Mir gefällt dieses Zitat weil das Leben auch ein Fluss ist aber auch weil ich mir öfter Gedanken über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemacht habe. Was ist die Vergangenheit? Der Satz, den ich eben geschrieben habe, ist schon Vergangenheit. Mein Gedanke ist gerade Gegenwart aber wird auch gleich wieder Vergangenheit sein. Das ist was mich immer fasziniert hat, wie definiert man was diese 3 Zeitformen sind. Man sagt, wir sollten die Gegenwart geniessen aber dann ist die Frage: wie lange dauert die Gegenwart?

Wie ist eure Meinung zu diesem Zitat? 

Liebe Grüße 
Méditerranée

20.04.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Mit den Feiertagen hätte ich fast vergessen, dass heute Sonntag ist. Aber jetzt doch rechtzeitig bemerkt um das Zitat für diese Woche zu posten:

"Nicht die glücklichen sind dankbar, es sind die dankbaren, die glücklich sind.Francis Bacon

Sehr treffend finde ich! Wenn man dankbar ist, dann merkt man, dass etwas besonders schön und nicht selbstverständlich ist, dann ist man glücklich. 
Oft sind Leute, die alle Gründe hätten, glücklich zu sein, nicht wirklich glücklich....Warum? Weil sie immer mehr wollen aber auch weil sie alles als selbstverständlich hinsehen und keine Dankbarkeit für das Leben und ihre Schätze empfinden. Wenn man aber etwas verloren hat, dann weiß man plötzlich, dass alles ganz anders sein kann und geniesst man mehr was man hat und dadurch lernt man wieder Dankbarkeit zu empfinden.

Ich hatte vor fast 3 Jahren 25% meiner Sehkraft verloren was für mich als Leseratte ganz schlimm war. 4 Monate ging es so bis ich einmal aufgestanden bin und plötzlich bemerkt habe, dass meine Sehkraft über Nacht besser geworden ist. Ca. eine Woche davor fing es an, dass ich jeden Morgen komische Lichter beim aufwachen sah und wie es aussieht, waren es Anzeichen, dass meine Sehkraft sich verbesserte. Es war so schön dass ich sofort ein Buch gelesen habe, und es sogar am selben Tag ausgelesen habe. Ich bin seitdem jeden Tag dankbar, dass meine Augen wieder in Ordnung sind (sie werden nur schneller müde als früher aber damit kann ich gut leben) und es ist eine Sache, die mich wahnsinnig glücklich macht.
Zu sehen, zu laufen, zu riechen, zu hören, zu schmecken, zu fühlen sind keine selbstverständliche Sachen. Aber es sind Sachen, die uns glücklich machen und für die wir dankbar sein sollten.

Liebe Grüße 
Méditerranée

13.04.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat



Dieses Zitat ist mir diese Woche wieder über den Weg "gelaufen" und passt gerade sehr gut zu meinem Leben:

"Die Fähigkeit, das Wort "Nein" auszusprechen, ist der erste Schritt zur FreiheitNicolas Chamfort

Sehr lange fiel es mir schwer, "nein " zu sagen bis ich bzw. mein Körper bemerkt haben dass ich es lernen sollte. Es ist tatsächlich wichtig seine Grenzen setzen zu können und wenn man jemandem "vielleicht" sagt oder keine klare Ansagen macht, sollte man sich nicht wundern wenn die andere Person nicht verstanden hat, dass wir etwas nicht wollen. Es ist nicht weil man nicht zusagt, dass man den Respekt von dem Gegenüber verliert.

Das gilt sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich.

Wenn meine Vorgesetzte mir eine neue Aufgabe gab und ich ihr sagte "aber ich habe gerade schon zu viel zu tun" war es für sie nicht klar genug bzw. sie wollte es nicht verstehen. Als ich später gelernt habe, "nein, es tut mir leid aber es geht nicht da ich schon viel zu viel zu tun habe und es nicht schaffen werde", dann hat sie es verstanden und sich dann einen neuen "Opfer" ausgesucht. Leider habe ich es viel zu spät gelernt weil ich Angst hatte, und Angst zu haben beraubt einem die Freiheit. 

Das selbe auch im privaten Bereich: ich habe kein Problem mehr, "nein" zu sagen wenn meine Nachbarn mich fragen, ob ich nicht  im Hof zum plaudern runtergehen möchte und ich gerade lieber alleine sein möchte. Oder meiner Mutter "nein" zu sagen wenn sie wieder anfängt, über ein Thema zu reden, das mich jedes Mal nervt. Früher dachte ich, dass "nein sagen" unhöflich wäre aber es stimmt nicht. Nein sagen zu können bedeutet Rücksicht auf sich selbst und seine eigene Bedürfnisse zu nehmen und auf sich aufzupassen. Es gibt einem das Gefühl über sein eigenes Leben entscheiden zu können und ist es nicht Freiheit?:-)

Wagt man es nicht öfter "nein" zu sagen obwohl man es so gerne tun würde weil man Angst hat, jemandem zu enttäuschen, unhöflich zu sein, oder nur weil man eventuelle Konflikte vermeiden möchte?
Den Japanern fällt es z.B. sehr schwer "nein" zu sagen weil es nicht zu deren Kultur gehört.

Ich kann nur eins sagen, seitdem ich das Wort "nein" öfter benutze bzw. immer benutze wenn mir danach ist, merke ich dass ich mich viel freier fühle und dass ich mich von Ängsten und Pflichtgefühle befreie. Grenzen zu setzen war meine Lernaufgabe die 3 letzte Jahre.

Wie ist eure Meinung zu diesem Zitat? 

Liebe Grüße 
Méditerranée

23.03.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Dieses Zitat kennt wahrscheinlich jeder aber mir gefällt es so sehr, dass ich es trotzdem posten möchte:

"Ein Raum ohne bücher IST ein Körper ohne Seele." Marcus Tullius Cicero

Wie wahr! Ich habe in allen Zimmern außer im Bad ein Buch. 
Im Wohnzimmer sind es sogar mindestens zwei weil ich oft zwischen zwei Bücher wechsele. Im Schlafzimmer ist auch immer ein Buch auf meinem Nachttisch. Im "Chaos Zimmer" ist mein Bücherregal daher gibt es dort viele Bücher aber sie sind nicht der Grund fürs Chaos ;-) In meiner Küche habe ich Kochbücher in einer Schublade damit sie von meinen zwei linken Händen geschützt sind ;-)

Und warum kein Buch im Bad? Ich liebe meine Wohnung! aber mein Badzimmer mag ich nicht :-( es ist klein und hat kein Tageslicht. ich bleibe nur drin fürs duschen und sonst schminke ich mich im Schlafzimmer. und das ist genau der Punkt: würde ich mich im Bad wohl fühlen würde dann bestimmt ein Buch dort rumliegen. Aber vielleicht sollte ich es gerade tun um mein Bad eine Seele zu geben ?

Habt ihr auch Bücher in jedem Zimmer rumliegen?

Liebe Grüße 
Méditerranée

16.03.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Es sind leider schon ein paar Wochen dass ich kein Zitat mehr gepostet habe. Obwohl ich nicht arbeite rast die Zeit irgendwie und bei dem schönen Wetter war ich viel draußen. Dieses Zitat habe ich aus einem Frauenzeitschrift ;-)

"Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen." Jane Austen

Nach diesem Prinzip lebe ich die letzte Wochen gelebt. Man sollte sich nicht konzentrieren auf was man nicht hat sondern lieber schauen was man sonst genießen kann. Ich bin chronisch krank aber ich kann und möchte trotzdem viele Sachen genießen: tolle Eltern und Freunde, eine schöne Wohnung zu haben, mein Blog, viele Bücher, leckeres Essen, das schöne Wetter, kurze Spaziergänge im Park, online Shopping, Leute helfen zu können, schönes Make Up, schöner Nagellack, usw. Die Liste könnte wahrscheinlich eine A4 Seite lang, es sind nur ein paar Beispiele. Und ich bin froh es zu können, mich an Sachen zu erfreuen obwohl nicht alles rosa in meinem Leben ist. Zwar könnte ich mich drauf konzentrieren auf alles was ich nicht mehr kann aber so möchte ich nicht denken!

Ich dachte immer es wäre normal so zu sein aber ich habe seit 1 Jahr oft bemerkt dass es zwei Kategorien von Menschen gibt: die die sich konzentrieren auf was sie nicht haben und die die sich freuen über was sie haben.  Komischerweise kenne ich viele kranke Leute die viel glücklicher mit ihrem Leben sind und weniger meckern als gesunde Leute. Vielleicht wird es einem durch eine Krankheit bewusster dass nicht alles selbstverständlich ist?

Meiner Meinung nach kann man nicht im Leben alles haben. Es klappt vielleicht zeitweise aber nicht immer, daher lieber schauen dass man das Leben richtig genießt indem man seine schöne Seiten auskostet. 

wie findet ihr dieses Zitat?

Schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Méditerranée

23.02.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Diese Woche möchte ich kein Zitat sondern eine Geschichte aus dem "Little Life-Changing Booklet" von Felix Plötz posten. Ich habe das Booklet bei der Adventsverlosung von Petzi von "Die Liebe zu den Büchern" gewonnen (vielen Dank an Petzi und an Felix Plötz!) und mich sehr gefreut weil ein paar Veränderungen in meinem Leben anstehen.
Bald werde ich meine Eindrücke darüber schreiben aber erstmal möchte ich mit euch eine kleine Geschichte aus diesem Booklet teilen. 

"Wird ein Frosch in heißes Wasser geworfen, so heiß dass es ihn umbringen würde, springt er instinktiv wieder heraus. Sofort.
Setzt man den Frosch allerdings in einen Topf mit warmem Wasser, fühlt er sich zunächst pudewohl. Es ist warm, komfortabel und gemütlich. Wird nun die Temperatur langsam erhöht, verändert sich dieser angenehme Zustand zum schlechteren hin. Der Frosch springt aber nicht heraus. Er verharrt in seiner gemütlichen Position und tut nichts. Ob der Glaube überwiegt, es würde schon wieder kühler und angenehmer werden oder ob er sich schlicht hat einlullen lassen bleibt natürlich (beim Frosch) offen.
Wird die Temperatur so lange erhöht, bis sie ebenfalls tödlich wird, stirbt der Frosch. Er springt nicht heraus, wie er es instinktiv gemacht hat, als er in dieses Wasser geworfen wurde. Er bleibt passiv bis zu seinem Ende." Felix Plötz

Diese Geschichte fand ich sehr treffend und sie hat mich ein bisschen motiviert, um ein paar Veränderungen voran zu treiben und nicht passiv zu warten, dass es von alleine besser wird.

Liebe Grüße
Méditerranée

02.02.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Diese Woche möchte ich ein Zitat von Henry Miller mit euch teilen:

"Leben ist, was wir daraus machen." Henry Miller

Wie immer gibt es ein Teil von mir, der damit einverstanden ist und ein Teil, der denkt "nein, so ist es nicht". Nachdem ich in Ruhe nachgedacht habe, versuche ich jetzt meine Gedanken über dieses Zitat zu schreiben.

Ich fange erstmal mit dem nicht-einverstanden Argument an. Es gibt leider einiges im Leben, was man nicht beeinflussen kann. Ich denke z.B. in welchen Verhältnissen man auf die Welt kommt oder großgezogen wird, oder Krankheiten oder Naturkatastrophen oder Kriege, oder wenn man plötzlich verlassen wird. Aber jeder Mensch reagiert anders auf solche Schicksalsschläge. Einige würden in Selbstmitleid versinken und in einem Loch fallen wenn ihre Wohnung z.B. plötzlich unter Wasser stehen würde während andere nur dankbar wären, dass sie noch leben und dass der Schaden rein materiell ist.
Daher finde ich schon, dass man ein Stück weit sein Leben beeinflussen kann indem man positiv denkt und lieber schaut auf was man hat anstatt zu schauen auf was man nicht hat.

Jeder von uns kennt Menschen, die z.B. jeden Monat stark auf ihr Geld achten müssen  und auch Menschen, die sich sehr viel leisten können. Und oft merkt man, dass die Glücklichsten nicht unbedingt die reichen sind. 

Außerdem gibt es Bereiche wo man selber entscheidet wie das Leben weitergeht. Ist man mit seinem Job nicht glücklich kann man einen neuen Job suchen anstatt sich ständig zu beschweren. Ist man mit dem Partner nicht mehr glücklich kann man auch weggehen.
Ich weiß, es gibt viele Umstände die alles nicht so einfach machen aber wir leben jetzt und wissen nicht wie lange wir leben dürfen. Daher anstatt zu meckern oder sich Sorgen zu machen, sollten wir versuchen, öfter das Leben zu geniessen und die Störbereiche wenn möglich zu ändern, um das beste aus seinem Leben zu machen.

Wie ist eure Meinung dazu?
Liebe Grüße
Méditerranée

26.01.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Diese Woche ging wieder sehr schnell zu Ende und wir haben wieder Sonntag -) Wie jeden Sonntag möchte ich ein Zitat mit euch teilen, dieses Mal von einer schwedischen Schriftstellerin:

"Schenken heißt einem anderen das zu geben, was man selber gerne behalten möchte." Selma Lagerlöf

Dieses Zitat gefällt mir, weil es doch schön ist wenn man jemandem was schenken möchte, was man selber behalten möchte. Es bedeutet dann, dass der/die Schenkende eine wichtige Person für uns ist. Sonst würden wir das Geschenk behalten ;-)

Aber ich bin grundsätzlich einer anderen Meinung. Ich denke, man sollte nicht etwas schenken, was einem selbst sehr gefällt sondern was dem Empfänger gefallen wird. Und das ist gerade das schwierigste beim Schenken, nicht das Besorgen des Geschenks sondern die Idee. Zu wissen was dem Schenkenden haben möchte. Aus diesem Grund versuche ich nicht nur Bücher zu schenken obwohl ich Bücher liebe, aber ich weiß dass ein paar Freunden von mir nicht so gerne lesen. Das heißt, nur Freunde die gerne lesen bekommen Bücher und für die anderen suche ich andere Ideen, je nachdem welche Interessen sie haben. Ob es mir gelingt das richtige zu schenken, weiß ich aber nicht, man sollte dann meine Familien und Freunden fragen ;-)

Das wichtigste an einem Geschenk ist, dass es von Herzen kommt!

Wie ist eure Meinung dazu?
Liebe Grüße
Méditerranée

19.01.2014

Sonntag - Der Tag für ein Zitat


Ich wollte es schon länger tun und endlich habe ich es geschafft! Da "Sonntag - Der Tag für ein Zitat" mittlerweile für mich eine Tradition ist, braucht diese Rubrik doch ein eigenes Bild. Passend zu meinem Name "Méditerranée" und zu dem neuen Blogdesign habe ich mein Lieblingsmeer als Hintergrund gewählt.

Aber jetzt zurück zu das Zitat der Woche, ein Zitat, das ich in der "Flow" Zeitschrift gefunden habe:

"Es ist besser, nichts zu tun, als sich mit nichts zu beschäftigen." Laozi

Mit gefällt dieses Zitat sehr weil viele Personen nicht schaffen, nichts zu tun und einfach sich 10 Minuten hinzusetzen und das Nicht-Tun zu geniessen. Stattdessen mögen sie lieber sich mit "unwichtigen" Sachen zu beschäftigen, um nicht zu Ruhe zu kommen. Aber was ist wichtiger als alleine mit sich selbst und ohne Beschäftigung klarzukommen? Einfach 10 Minuten ruhig sitzen und die innere Ruhe danach spüren.
Andererseits wer bestimmt was "nichts" ist? Für einigen ist surfen nichts, für anderen ist eine Zeitschrift lesen pure Zeitverschwendung. Daher schwierig... Ich bin der Meinung, jeder hat unterschiedliche Interessen und solange man seine Interessen folgt dann ist alles ok :-)

03.11.2013

Sonntag - der Tag für ein Zitat

Hallo ihr Lieben,

vor ca 2 Wochen hatte ich ein interessantes Gespräch über Liebe und Besitz. Diese Woche las ich dieses Zitat und dachte: wow, das passt ganz genau.

"Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt." Anatole France (französischer Schriftsteller, der 1921 den Literaturnobelpreis erhielt)

Ich bin mit diesem Zitat vollkommen einverstanden, Liebe hat nichts mit Besitz zu tun. Leider sehen vielen es anders, was leider manchmal zu Eifersucht und sogar zuTragödien führt.
Das Gespräch, das ich diesbezüglich hatte, war aber über Blumen. Jetzt werdet ihr denken, was haben Blumen mit Liebe und Besitz zu tun?
Ein Mann sagte mir vor kurzem, dass ich von ihm nie Blumen bekommen werde weil er Blumen liebt und nicht versteht, warum Leute die Blumen lieben sie besitzen möchten. Echt war ich schockiert bis er sagte: "wenn man etwas liebt, will man es doch nicht töten oder? und wenn man eine Blume schneidet um sie zu haben macht man nichts anderes als ihr das Leben zu nehmen." Ich muss sagen, dass ich bis dahin nie darüber gedacht hatte aber es stimmt schon. Ich bin jetzt mal gespannt, ob ich mir bald wieder Blumen kaufen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben ;-)

Das kann man natürlich nicht auf alles übertragen. Ich liebe zB die Bücher, die ich besitze aber ich liebe auch Bücher, die mir nicht gehören wie zB Bücher aus der Bücherei. Und oft liebt man weniger die Sachen, die man hat als die,die man (noch) nicht hat. Kennt ihr das? Man wünscht sich wochenlang eine Tasche, weil man Liebe auf den ersten Blick hatte und als man sie sich endlich gönnt, wird sie innerhalb kurzer Zeit nicht mehr unsere große Liebe, sondern die, die noch im Taschengeschäft auf uns wartet.

Wie steht ihr zu diesem Zitat?

Liebe Grüße
Méditerranée




27.10.2013

Sonntag - der Tag für ein Zitat

Hallo ihr Lieben,

diese Woche habe ich wenig gelesen und habe daher kein passendes Zitat gefunden. Aber ich habe dieses schöne Bild mit dem passenden Zitat gesehen und dachte sofort, es passt perfekt zu meiner jetzigen Situation.


Ich finde es so wichtig, sein Glück nicht von einer einzigen Sache oder einer Person abhängig zu machen und habe auch immer früher geachtet, dass ich mich auch in frisch verliebten Zeit weiterhin viel mit meinen Freundinnen treffe, meine Interesse weiter pflege. Oder auch in Zeiten wo ich mit meinem damaligen Job glücklich war, legte ich Wert darauf, meine Lebensfreude nicht nur auf meinen Job zu investieren. Manchmal gelang es mir gut, manchmal weniger. 

Aber im großen und ganzen kann ich sagen, dass ich es meistens schaffe, dass mein Glück nicht nur von einer Sache abhängt. Sehr oft erfreue ich mich an die ganz kleine schöne Dinge, die uns im Alltag passieren, sei es ein Lächeln auf der Straße oder die strahlende Sonne.

Dass ein Kind ohne Grund glücklich ist, sehe ich es trotzdem ein bisschen anders. Ein Kind ist happy weil er Liebe von seinen Eltern spürt, weil er Essen bekommt, weil er immer neue Sachen entdeckt, weil er neugierig auf das Leben ist. Das sind schon Gründe aber das sind meistens Gründe, die man als Erwachsene nicht mehr so intensiv wahrnimmt...

Warum passt dieses Zitat gerade sehr gut zu mir? Weil man mich vor kurzem gefragt hat, warum ich momentan wenig von dem Mann, der bei mir Schmetterlinge im Bauch verursacht, spreche. Und die Antwort war: ich freue mich jeden Tag auf diese Schmetterlingsgefühle aber ich möchte nicht, dass mein Glück davon abhängig sein wird. Das Leben besteht aus so vielen schönen Dingen!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag.
Liebe Grüße
Méditerranée



20.10.2013

Sonntag - der Tag für ein Zitat

Heute ein bisschen später als sonst weil ich diese Woche kein "Wow-Zitat" gelesen habe. Aber eins habe ich trotzdem, es hat schon was passendes in sich.

"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären." Nietzsche

Ich glaube auch, dass ein bisschen Chaos zu Kreativität hilft. Ohne Chaos und nur mit festen Abläufe und Strukturen würde meiner Meinung kein Stern entstehen, sondern etwas langweiliges. Chaos bringt ein bisschen Schwung, was uns an einen Tanz erinnern kann.
Vielleicht gefiel mir dieses Zitat, weil ich tief in meinem Herz dazu stehe, eine kleine "Chaotin" zu sein ;-)

Wie seht ihr dieses Zitat?